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claxGIS PV – Photovoltaik in Österreich
claxGIS PV visualisiert die im Anlagenregister der e-Control veröffentlichten Daten zu den in der Herkunftsnachweisdatenbank registrierten PV-Anlagen in Österreich. Stand 2025-03-03 waren dies 501.097 PV-Anlagen.
Auf der interaktiven Karte kann man sich für alle Gemeinden folgende Auswertungen ansehen:
- Anzahl der Photovoltaik-Anlagen pro 1000 Einwohner (2024)
- kWpeak pro 1000 Einwohner (2024)
- eingespeister Strom pro Einw. 2020
- eingespeister Strom pro Einw. 2021
- eingespeister Strom pro Einw. 2022
- eingespeister Strom pro Einw. 2023
- eingespeister Strom pro Einw. 2024
Im Anlagenregister der e-Control sind die PV-Anlagen nur Orten und Postleitzahlen zugeordnet. UnsereKlimapolitik hat jede gelistete PV-Anlage einer Gemeinde zugeordnet und dabei auf die „Reflist-2162-Österreichische-Ortschaften“ der Statistik Austria zurückgegriffen. Detailierte Informationen zur Datenaufbereitung finden Sie unter Erklärung der Daten.
claxGIS PV befindet sich noch in einer Vorabversion (V0.xx), da die Konsistenz der Daten im Anlagenregister aktuell noch geprüft wird und Rückfragen bei der e-Control noch offen sind.
Benutzungshinweise zu claxGIS PV

claxGIS PV wird aktuell getrennt von claxGIS dargestellt, da claxGIS selbst schon sehr umfangreich ist (aktuell 152MB) und claxGIS PV auch bereits 56MB Speicher benötigt. Das Laden von claxGIS PV kann abhängig von der Geschwindigkeit ihres Internetzugangs etwas dauern – von wenigen Sekunden bis zu 1 Minute.
Über den blauen Schalter rechts oben können Sie die Layerverwaltung öffnen und einzelne Layer (Datenkategorien) de-/aktivieren. Je weiter oben ein Layer in der Liste angeführt ist, umso höher ist seine Priorität. Daten von Layern mit niedrigerer Priorität werden nur für Gemeinden angezeigt, wenn in Layern mit höherer Priorität für diese Gemeinden keine Daten vorliegen. Dann sind diese Gemeinden transparent geschalten.
Auf einem Layer werden immer Daten zu einer Kategorie dargestellt. Je nach Bewertung oder Typ werden die Daten für jede Gemeinde in einer anderen Farbe dargestellt. Die Zuordnung der Farben zu Werten bzw. Wertbereichen (Legende) sind aktuell nur in der geöffneten Layerverwaltung ersichtlich.
Für die meisten Datenkategorien gilt: je dunkler die Farbe, desto besser die Bewertung der Gemeinde für diese Datenkategorie


Der Layer „PV pro 100 Einwohner“ wird standardmässig angezeigt und gibt einen Hinweis wie breit Photovoltaik in einer Gemeinde bereits eingesetzt wird.
Der Layer „Gemeinden Basisdaten – Weiß“ dient als kontrastreicher Hintergrund für Gemeinden ohne Daten (transparent).
Der Layer „Gemeinden Grenzen“ stellt nur die Grenzen aller Gemeinden dar und verwendet den aktuellen Hintergrund der Website.
Mit dem +/- Schalten können Sie die Karte vergrößern oder verkleinern.
Mit dem Schalter darunter wird ihre aktuelle Position auf der Karte angezeigt, wenn Sie zuvor der Standortbestimmung zugestimmt haben.
Am rechten unteren Rand von clacGIS PV finden Sie folgende Informationen:
Die „Benutzungshinweise claxGIS PV“ sind ein Link und führen genau zu diesem Erklärungstext.
Weiters wird die claxGIS PV Version und das Datum der verwendeten Daten angezeigt. Daran können Sie erkennen ob sich claxGIS bzw. die verwendeten Daten seit ihrem letzten Besuch geändert haben.
„Erklärung der Daten“ ist ein Link und führt zum nachfolgenden Abschnitt wo die einzelnen Datenkategorien mit ihren Bezeichnungen und Abkürzungen beschrieben werden.
qgis2web, OpenLayers und QGIS sind Links zur Software, die zur Erstellung von claxGIS PV verwendet wurde.
Um Detailinformationen für eine Gemeinde zu den von Ihnen aktivierten Layern zu erhalten, klicken Sie innerhalb der Grenzen der gewünschten Gemeinde auf die Karte. Es erscheint ein Popup-Fenster, in dem Sie auch scrollen können um weitere Informationen anzuzeigen. Teilweise werden auch Links zu externen Webseiten angezeigt, über die Sie zusätzliche Informationen zur jeweiligen Datenkategorie der Gemeinde oder Region abrufen können.

Damit die Popup-Fenster auch auf Tablets oder Smartphones vernünftig angezeigt werden, wurde die laufende Selektierung von Gemeinden auf der Karte und auch die permanente Anzeige der Popups dekativiert.
Erklärung der Daten
Dieser Abschnitt wird gerade aufbereitet.
Die Daten im Anlagenregister der e-Control stammen aus der Stromnachweisdatenbank der e-Control gemäß § 81 Abs 1 und 2 EAG und werden dynamisch übertragen.
Die Meldungen werden von den Netzbetreibern durchgeführt, alle Daten inklusive der PLZ beruhen auf den Netzzugangsverträgen.
Die Korrektheit der Datenmeldung obliegt den Anlagen- und Netzbetreibern. Es kann zu Abweichungen im Vergleich zu anderen veröffentlichten Daten (Ökostrombericht, EAG-Monitoringbericht, Energiebilanzen etc.) kommen.
Folgende Daten werden von der e-Control aktuell zur Verfügung gestellt:
Plz
Ort
Bundesland
Technologie
Engpassleistung (kW el)
Eingespeister Strom (kWh) 2025
Eingespeister Strom (kWh) 2024
Eingespeister Strom (kWh) 2023
Eingespeister Strom (kWh) 2022
Eingespeister Strom (kWh) 2021
Eingespeister Strom (kWh) 2020
Die Engpassleistung (kWel oder kWp) bei Photovoltaikanlagen ist die maximale elektrische Leistung, die die Anlage unter realen Bedingungen dauerhaft abgeben kann.
Der „Eingespeiste Strom (kWh) 2025“ wird aktuell noch nicht ausgewertet und dargestellt, da die Daten fürs laufende Jahr nur sehr uneinheitlich übermittelt werden und dadurch eine verzerrte Darstellung erfolgen würde.
Aufbereitung der Daten
Im Anlagenregister der e-Control sind die PV-Anlagen nur Orten und Postleitzahlen (PLZ) zugeordnet. UnsereKlimapolitik hat jede gelistete PV-Anlage einer Gemeinde zugeordnet und dabei auf die „Reflist-2162-Österreichische-Ortschaften“ der Statistik Austria zurückgegriffen.
Die Schreibweise der Orte wurde bei Abweichung an die Schreibweise der Statistik Austria angeglichen um damit eine eindeutige Verbindung zur Gemeinde herstellen zu können. Wenn der Ort in der Referenzliste nicht gefunden werden konnte, wurde über eine Internetrecherche versucht die Anlage einer Gemeinde zuzuordnen.
Teilweise musste auch die PLZ korrigiert werden (Zahlendreher, in der Referenzliste nicht existierende PLZ).
Einige Anlagen waren auch den falschen Bundesländern zugeordnet.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Zuordnung von PLZ zu Gemeinden nicht eindeutig ist. Eine PLZ kann durchaus zu mehreren Gemeinen gehören und es gibt auch einige Orte die mit der selben PLZ zu unterschiedlichen Gemeinden gehören.
Die nachstehende Tabelle zeigt z. Bsp. alle Orte mit der PLZ 5270, die in der Referenzliste angeführt sind. Dabei ist ersichtlich, dass der Ort Biburg sowohl zur Gemeinde Burgkirchen als auch zur Gemeinde Mauerkirchen gehört – mit einer jeweils anderen Ortschaftskennzahl. Mit den vorliegenden Ortsangaben im Anlagenregister wäre daher eine Zuordnung zur richtigen Gemeinde nicht möglich.

Glücklicherweise werden im Anlagenregister keine PV-Anlagen unter dem Ort Biburg geführt.
Es gibt aber andere Orte, die zu 2 Gemeinden gehören und PV-Anlagen zugeordnet haben. Aktuell (Stand 2025-03-03) gilt dies für 509 PV-Anlagen in den folgenden Orten:
4040 Neulichtenberg
4070 Pupping
4085 Niederranna
4091 Vichtenstein
4184 Auhäuser
4282 Pierbach
5562 Obertauern
6295 Ginzling
6553 See
8341 Kohlberg
8682 Hönigsberg
9064 Treffelsdorf
9220 Kantnig
9345 Kleinglödnitz
9431 Kleinedling
9461 Prebl
9560 Wachsenberg
Konsistenz und Plausibilität der Daten
Es wurde versucht die vorhandenen Daten auf Plausibilität und Konsistenz zu prüfen. Dabei sind bislang folgende Punkte aufgefallen:
Engpassleistung 0
Es gibt PV-Anlagen, die mit einer Engpassleistung (kWel bzw. kWpeak) von 0 oder nahezu 0 angeführt werden und trotzdem Strom einspeisen.
Unverhältnismäßige Stromeinspeisung im Verhältnis zur Engpassleistung
Über die Engpassleistung von PV-Anlagen (kWel bzw. kWpeak) kann über eine Faustformel die jährliche Stromerzeugung für den Breitengrad von Österreich errechnet werden:
[Engpassleistung (kW el)] * 1000 = kWh / Jahr
Über nachstehende Berechnung wurde die prozentuelle Abweichung zur Faustformel errechnet:
([Eingespeister Strom (kWh)] – [Engpassleistung (kW el)] * 1000) / ([Engpassleistung (kW el)] * 1000)
Abweichungen von >0% bedeuten, dass der eingespeiste Strom über der Faustformel liegt und es praktisch keinen Eigenverbrauch bei der PV-Anlage gegeben hat.
Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick wieviele PV-Anlagen im jeweiligen Jahr von der Faustformel abweichen. Extrem unrealistisch sind vor allem jene Werte die über 100% liegen.

Laut Auskunft der e-Control stammt die Leistung der Anlagen aus den Netzzugangsverträgen. Je nach Netzbetreiber findet sich darin ein unterschiedlicher Leistungswert. Das kann die Engpassleistung, die Leistung des Wechselrichters oder auch die netzwirksame Leistung.
Weiters kommt es laut e-Control vermehrt dazu, dass Netzbetreiber nicht mehr die volle Leistung der Anlagen einspeisen lassen können. Im Netzzugangsvertrag findet sich dann ein niedrigerer Wert und dieser steht dann auch im Anlagenregister.
Das könnte eine Erklärung für die zu hohen Einspeisewerte sein. Wenn keine technischen Maßnahmen getroffen werden, speist die Anlage weiterhin mit voller Leistung ein, auch wenn vertraglich nur ein Teil davon eingespeist werden dürfte.
geförderte Photovoltaikanlagen in Österreich
Die hier gezeigten Karten geben einen groben Überblick über die vom Klima- und Energiefonds sowie die von der OeMAG geförderten Photovoltaik-Anlagen nach Gemeinden hinsichtlich spezifischer Anzahl (Anlagen pro 1.000 Einwohner) und spezifischer Leistung (kW pro 1.000 Einwohner).
Quelle: Klimafonds: 08/2024, OeMAG: 08/2024
Anlagenregister der e-Control
Das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) sieht in § 81 Abs 9 die Einrichtung eines öffentlich zugänglichen Anlagenregisters vor. In diesem müssen alle in unserer Herkunftsnachweisdatenbank registrierten Anlagen veröffentlicht werden. Neben der Angabe der Technologie der jeweiligen Anlage, sowie der Engpassleistung samt Jahreserzeugung, ist auch der Standort der Anlage ausgewiesen. Die dargestellten Informationen beruhen ausschließlich auf den in der Herkunftsnachweisdatenbank der E-Control gemäß § 81 Abs 1 und 2 EAG gemeldeten Daten.
Hier gehts zum Anlagenregister.
Über eine Online-Abfrage kann geprüft werden ob eine Anlage / Zählpunkt in der Herkunftsnachweisdatenbank (HKN-DB) der E-Control registriert ist:
Verfügbare Netzanschlusskapazitäten
Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft, stellt über eine Onlinekarte die vorhandenen und verfügbaren Kapazitäten dar. Sie dient als Orientierungshilfe für Anlagenerrichterinnen und Anlagenerrichter.
Die gemeldeten Kapazitäten werden von den Netzbetreibern quartalsweise aktualisiert.


